Wir nehmen Datenschutz ernst!
Die Studie „Österreich unterwegs“ erfolgt freiwillig und dient ausschließlich Zwecken der Verkehrsplanung und Forschung. Die Durchführung der Studie entspricht allen Regelungen der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO). Bei Nichtteilnahme entstehen Ihnen keine Nachteile. Gegen die Verwendung Ihrer Angaben können Sie auch nach Ihrer Teilnahme Widerspruch einlegen.
Mit der Durchführung wurde das infas Institut für angewandte Sozialwissenschaft sowie weitere Partner aus dem Mobilitätsbereich vom fachlich zuständigen Bundesministerium, dem Bundesministerium für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI; ehemals Bundesministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilisierung, Innovation und Technologie) gemeinsam mit der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-Aktiengesellschaft (ASFINAG) und ÖBB-Infrastruktur AG (ÖBB INFRA) beauftragt. Das BMIMI und seine Partner sind die verantwortliche Stelle für die Einhaltung der Datenschutzbestimmungen.
Bei Interesse können Sie eine ausführliche Datenschutzerklärung HIER downloaden!
Woher haben wir Ihre Anschrift?
Ihre Anschrift wurde nach einem Zufallsverfahren aus Wohnadressen des Zentralen Melderegisters (ZMR) ausgewählt und für die Erhebung bereitgestellt. Dies erfolgt auf Grundlage von Art 6 Abs 1 lit f der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO). Ihre Angaben stehen stellvertretend für Menschen in vergleichbarer Lebens- und Wohnsituation in Ihrer Stadt oder Gemeinde und sind daher von großer Bedeutung, um das Mobilitätsverhalten der österreichischen Bevölkerung darstellen zu können.
Wer kann teilnehmen und wie ist der Ablauf?
Eine Teilnahme ist für alle in Ihrem Haushalt lebenden Personen ab 6 Jahren möglich. Bitte besprechen Sie daher die Teilnahme mit Ihren Haushaltsmitgliedern vor dem ersten Interview. Auch deren Teilnahme ist freiwillig.
In einem Haushaltsinterview bitten wir Sie um Angaben zu allen in Ihrem Haushalt lebenden Personen ab 6 Jahren. Für alle teilnahmebereiten Haushaltsmitglieder erfolgt anschließend ein persönliches Interview. Neben allgemeinen Fragen zum üblichen Mobilitätsverhalten geht es darin auch um freiwillige Angaben zu gesundheitlichen Mobilitätseinschränkungen. Nach dem ersten persönlichen Gespräch bekommen die teilnehmenden Personen einen bestimmten Berichtstag mitgeteilt, an dem alle zurückgelegten Wege erfasst werden. Um die Erfassung zu erleichtern, erhalten die Teilnehmenden für Ihren Berichtstag ein Smartphone, das die zurückgelegten Wege am Berichtstag aufzeichnet. Alternativ können Sie die Wege auch auf einem Mobilitätsblatt notieren, das Sie von uns bekommen. Nach dem Berichtstag wird das Smartphone von unserem Interviewteam wieder abgeholt und Ihre zurückgelegten Wege gemeinsam besprochen.
Was passiert mit Ihren persönlichen Daten?
Namen und Wohnanschriften sowie die von Ihnen im zweiten Erhebungsteil angegebenen Daten zu den Wegen an Ihrem Berichtstag werden getrennt von den weiteren Interviewdaten und Adressdateien gespeichert.
Bei der späteren Auswertung der Daten werden die Namen jedes teilnehmenden Haushaltsmitglieds aus den Befragungs- und Wegedaten gelöscht. Das heißt, es liegt ein pseudonymisierter Datensatz ohne direkten Bezug zu Ihrer Person vor. Dieser pseudonymisierte Datensatz mit Ihren besuchten Wegezielen und genutzten Routen wird zum Beispiel für die Erstellung von Verkehrsmodellen verwendet. Zudem werden die Wegeziele verwendet, um räumliche Zusatzinformationen aus der Verkehrsplanung zuordnen zu können. Dazu gehört etwa die Entfernung zur nächsten Haltestelle des öffentlichen Verkehrs.
Für alle weiteren Auswertungen im Rahmen dieser Studie oder weiterer wissenschaftlicher Forschungsprojekte werden die vorhandenen indirekten Personenmerkmale, zum Beispiel ihre Start- und Zieladresse, auf ein höheres räumliches Niveau angehoben und zusammengefasst. Dadurch sind ihre Angaben anonymisiert und einzelne Personen können nicht mehr identifiziert werden.
Angaben zu persönlichen Merkmalen wie beispielsweise Ihrem Alter, dem Einkommen oder zum Autobesitz werden genutzt, um die Repräsentativität sicherzustellen und die Mobilität verschiedener Bevölkerungsgruppen unterscheiden zu können. Die Befragungsdaten werden von den Auftraggebern sowie mit weiteren Datenschutzauflagen zu wissenschaftlichen Zwecken genutzt. Angaben wie etwa zum Alter, zur Haushaltsgröße, zum Einkommen und zum Kfz werden dafür zu gröberen Auswertungskategorien zusammengefasst. Ein Rückschluss auf Ihre Person ist damit auch hier ausgeschlossen.
Jede Verarbeitung von personenbezogenen Daten – so auch zu wissenschaftlichen Forschungszwecken – bedarf einer Rechtmäßigkeitsgrundlage iSd Art 6 DSGVO, die aufgrund gezielter Maßnahmen durch die Auftraggebenden (z.B. Angelegenheiten des Verkehrswesens und der Verkehrssicherheit) gegeben ist. Bei der Verarbeitung besonderer Kategorien von personenbezogenen Daten für im öffentlichen Interesse liegende Archivzwecke, für wissenschaftliche und historische Forschungszwecke sowie für statistische Zwecke werden die Rechtsgrundlagen des Art. 9 Abs. 2 DSGVO berücksichtigt.